|
1230 |
Erste urkundlich Erwähnung von Haus Clörath, Sitz der Sippe von Clörland. |
|
1642 |
Clörath wird im Dreißigjährigen Krieg von französischen, hessischen und weimarischen Truppen geplündert, das Haus brennt ab und wird später wieder aufgebaut. |
|
1669 |
Clörath ist ein "zur Hälfte steuerfreies adeliges Rittergut im Erzstift Köln", die Größe wird 1672 mit 82,5 Morgen Acker angegeben. |
|
1693
|
Haus Clörath geht in den Besitz der Grafen von Virmond. Es beginnen umfangreiche Bauarbeiten (bis 1718). |
|
1744
|
Mit dem Tod von Ambrosius Franz Friedrich Christian Adalbert Graf von Virmond stirbt das Geschlecht Virmond-Neersen aus, sein Besitz und damit auch Clörath fallen an Kurköln. 1754: Bei einer Taxierung wird die Größe des Anwesens mit 100 Morgen angegeben, der Wert auf 24.550 Reichstaler abzgl. 5.800 Reichstaler Lasten, Pachten und Simpeln festgesetzt. |
|
1794 |
Französische Truppen besetzen am 9. Oktober Clörath, schlagen eine Brücke und überqueren die Niers. Um diese Zeit muss das Haus Clörath zerstört worden oder verfallen sein. Erhalten ist der Wirtschaftshof mit der Clörather Mühle. |
|
Quelle: Peter Vander - Haus Clörath - Heimatbuch des Kreises
Kempen-Krefeld, 1973.
|