|
|
Burg Eltville / Eltville - Hessen |
|
|
|
Parkplätze in Eltville. Zugang zu Fuß über die stadtseitige Bogenbrücke oder über die Rheinufer-Promenade zur Vorburg und zum ehem. Burggraben, zum Sebastiansturm und zum Martinstor. |
|
|
Eintritt frei Die Burg ist städtischer Besitz. Zugang zu den Außenanlagen Öffnungszeiten: Mai –September tgl. 9.30 bis 19.00 Uhr Oktober – April tgl (außer. Montag) 10.30 bis 17.00 Uhr Turmbesichtigung 1. Sonntag im Monat 15.00 Uhr. |
|
|
Restaurants und Wirtshäuser in Eltville Weitere Restaurants in der Umgebung. In den Winzerorten der Region darüber hinaus Gutsausschänke und "Straussenwirtschaften". |
|
|
Übernachtung innerhalb der Burg nicht möglich Hotels und Pensionen in Eltville. |
|
|
Eltville ("alta villa") war seit dem 10. Jahrhundert Besitz (Salhof) der
Erzbischöfe von Mainz. Anstelle eines fränkischen Königsgutes entstand in ottonischer Zeit eine Turmburg. 1330 begann der Mainzer
Erzbischof Balduin v. Luxemburg mit deren Neubau, der erst unter Erzbischof Heinrich von Virneburg gegen 1345 vollendet wurde.
Die viereckige Kernburg besitzt in der SO-Ecke einen bergfriedartigen Wohnturm, vor der Burg erstreckt sich bis zum Rhein eine
Zwingeranlage. Bis 1480 war diese Burg Hauptresidenz der Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten. 1635 wurde die Anlage zerstört und
danach nur teilweise wieder in Stand gesetzt. Dabei entstand der Ostflügel im Anschluß an den Turm. Gut erhalten ist der mittelalterliche Wohnturm aus der Zeit Balduins v. Virneburg. Im Untergeschoß ein Verließ, darüber vier bewohnbare Geschosse (Grafenkammer, Domherrenstube), teilweise mit gotischen Wandkaminen. Der Eltviller Turm ist ein gutes Beispiel für diese bei rheinischen Kirchenfürsten beliebte Bauform. Im Bereich des Burggrabens sehenswerter, modern angelegter Rosengarten. Die gesamte Anlage ist in die Südostecke der Stadtbefestigung einbezogen. Von der Stadtbefestigung sind vor allem noch der Sebastiansturm und das Martinstor gut erhalten. In der Stadt mehrere Adelshöfe, Beachtung verdient auch die spätgotische Pfarrkirche mit dem Turm aus dem Umkreis des Frankfurter Dombaumeisters Madern Gerthener. |
|
|
Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen, 2000 Walther Ottendorff-Simrock (Hrsg.) - Burgen am Rhein, 1989 |

|
|
|
|