Minden
Bahnhofsbefestigung Fort C / Minden - Nordrhein-Westfalen
Historie


1815-1873

war Minden stärkste preußische Festung zwischen Rhein und Elbe, als wichtigster Weserübergang und als Grenzort zum Königreich Hannover kam Minden einer besonderen strategischen Bedeutung zu.

1845

wurde beschlossen, dass Bahnhofsgelände auf der hohen Uferterrasse großräumig mit starken Lünetten zu umschließen und diese mit Wall-Linien und krenelierten Mauern zu verbinden.

1847

mit der Eröffnung der Köln-Mindener Eisenbahn, ergab sich fortifikatorisch eine völlig neue Lage. Da der auch militärisch wichtige Bahnhof weit östlich vor der Stadt auf dem rechten Weserufert lag und die Befestigung einbezogen werden mußte.

1847

Erbauung des Fort C.

1873

waren die neusten Mindener Festungswerke abgebrochen und planiert. Dank seinerabseitigen Lage des Fort C blieb es nahezu vollständig erhalten.

Um 1900

wurde es zum Teil privatisiert.

Dritte Reich

diente das Reduit als Kameradschaftsheim der SA.

2. Weltkrieg

wurde das Fort C von mehreren Bomben getroffen, danach verfiel es zusehens.

1.April 1986-1990

wurde das bedeutende militärisch geprägte Denkmal grundlegend saniert und in seiner ursprünglichen Gestalt wiederhergestellt und für Ausstellungen nutzbar gemacht.

(Quelle: Volkmar Ulrich Meinhardt - Die Festung Minden. Minden, 1958.)


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