Wappen von Weißenfels
Schloss Goseck / Goseck - Sachsen-Anhalt
Historie


9. Jhdt.

Erwähnung von Goseck im Hersfelder Zehntverzeichnis als "Gozacha civitas". Goseck war Stammburg der Grafen von Goseck, Graf Dedi gilt z. B. als Stammvater der Wettiner.

1002

Burchard von Goseck wird von König Heinrich II. zum Pfalzgrafen von Sachsen ernannt.

1540

Säkularisation des Klosters, Herzog Moritz von Sachsen veräußert Goseck an Georg von Altensee.

16. - 17. Jhdt.

Aus- und Umbau des Schlosses.

1618 - 1648

Plünderung durch schwedische Truppen.

1840

Nach vielfachen Besitzerwechsel kommt Schloss Goseck an die Grafen von Zech-Burkersroda, die mit umfangreichen Restaurierungen beginnen.

1945

Enteignung und Nutzung der Gebäude als Kornspeicher, danach als Touristenstation und Jugendherberge, hierbei gehen wertvolle Kunstgüter entwendet oder beschädigt.

1992

Der verfallene Westturm wird wieder instand gesetzt.

(Quelle: Corinna Köhlert / Jürgen Blume - Von Schlössern und Burgen in Sachsen-Anhalt. Mitteldeutscher Verlag, 2000.)


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