Geschichte der Burgruine Rötteln
751
Erste Urkunde von Rötteln (Kloster St. Gallen in Verbindung mit der
Kirche zu Rötteln)
800
St. Galler Urkunde, ausgestellt am Hagenbacherhof.
Die ältesten Teile der Burg waren Lehen
der Abtei Murbach/Elsaß an den Grafen von Habsburg und von diesem als
Afterlehen an die Herren von Rötteln weitergegeben; sie wurden erst im
18. Jahrhundert durch Kauf abgelöst.
938
Walther v. Rötteln auf Turnier zu Magdeburg.
1103
In diesem Jahr erhält ein Herr Dietrich von Rötteln die Vogtei über
die Güter des jungen Klosters St. Alban zu Basel.
1259
Unter Konrad I. v. Rötteln wird die Burg Rötteln erstmals urkundlich erwähnt.
1262
St. Blasische Urkunde nennt Walther, Otto und Liutold v. Rötteln.
1315
Heinrich, Markgraf v. Hachberg-Sausenberg, empfing aus der Hand seines
Oheims Liutold v. Rötteln, ehemals Domprobst von Basel, durch Schenkung
und Erbe die Herrschaft über die Burg Rötteln.
1316
Der letzte der Röttler-Linie, Liutold v. Rötteln, Domprobst von
Basel, stirbt; er ist im
Dome zu Basel beigesetzt.
1332
Belagerung der Burg Rötteln durch die Basler, weil ein Markgraf von Rötteln
einen Bürgermeister von Basel erstochen hatte. Die Burg wurde nicht erobert, da sich der Adel von Stadt und Land ins Mittel legte
und einen Frieden herbeiführte.
1356
Großes Erdbeben von Basel. Schäden an Burg und Kirche Rötteln.
1401
Neubau der Kirche von Rötteln durch Rudolf III. v. Hachberg/ Rötteln.
1428
Markgraf Rudolf der III. v. Hachberg-Sausenberg, Herr zu Rötteln, starb
im hohen Alter von 85 Jahren und liegt mit seiner zweiten Gemahlin, der Gräfin
Anna v. Freiburg, in der Grabkapelle der Kirche zu Rötteln begraben.
1490
Vertrag zwischen Markgraf Philipp
v. Hachberg-Sausenberg und
dem Markgrafen Christoph von Baden (unter dem Namen "Röttelsches Gemächte"
bekannt).
1503
Markgraf Philipp v. Hachberg-Sausenberg stirbt, Lt. Erbvertrag Übergang
der Burgen Rötteln, Sausenburg und Badenweiler an Markgraf
Christoph von Baden.
1525
Aufständische Bauern nahmen das Schloß ein und vernichteten das Archiv
der Herrschatt.
1618/48
Die Kaiserlichen und die Schweden hielten abwechselnd das Schloß
besetzt (Dreißigjähriger Krieg).
1678
Am 29.6. Zerstörung des Schlosses durch die Armee des französischen
Marschalls Crecque.
1689
Abtragung der Bastion auf dem Kapf durch den französischen
Kommandanten Puycieulx von Hüningen.
1840
Erfolgte die Zugänglichmachung, verbunden
mit den ersten Maßnahmen
zur Erhaltung der Ruine.
1925
Gründung des Röttelnbundes e. V. Haagen/Baden.
Quelle: ?