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Um 1100 Erbauung der Burg durch Eberhard den Älteren
von Helfenstein.
Um 1150 Die „ursprüngliche Familie“ von Helfenstein
stirbt im Mannesstamme aus. Eine Enkelin des erstgenannten Eberhard
heiratet Ludwig von Spitzenberg, worauf sich dieser auch von Helfenstein
nennt.
1287 Belagerung der Burg durch König Rudolf von Habsburg.
Ab 1300 gräfliche Residenz der Helfensteiner; nachgewiesen
sind ein Verwaltungsbeamter (Vogt), ein Hofbeamter, ein Hofkaplan
(seit 1355) und eine kleine Besatzung.
1356 Teilung der helfensteinischen Herrschaft.
1382 Helfenstein fällt als Pfand an die Reichsstadt
Ulm.
1396 Endgültiger Verkauf der Burg Helfenstein, Geislingen
und andere Besitzungen an die Reichsstadt Ulm. Danach Ausbau der Burg
zur Festung.
1514 Während der Bauernunruhen wird die Burgbesatzung
auf 460 Bewaffnete verstärkt.
April 1552 Einnahme der Burg durch die Truppen des
Markgrafen Albrecht Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach.
4. bis 10. August 1552 Belagerung, Einnahme und Zerstörung
durch die Truppen der Reichsstadt Ulm unter Konrad von Bemmelberg.
15. September 1552 Der Ulmer Rat beschließt, Helfenstein
abzutragen.
Ab 19.September 1552 Abbruch der Burganlage.
1760 Beseitigung der noch verbleibenden Mauerreste.
1875 Erstellung eines Pavillons auf dem eingeebneten
Gelände durch den Verschönerungsverein Geislingen.
1922 Grabungs- und Aufbauarbeiten.
1932 „Wiederherstellung von Mauerteilen“ unter Leitung
von Georg Burkhardt.
(Quelle: Günter Schmitt
- Burgenführer Schwäbische Alb, Band 1 - Nordost-Alb. Biberach, 1988.)
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