Wappen des Kreises Döbeln
Burg Kriebstein / Kriebstein - Sachsen
Infoseite


Parkmöglichkeiten
Anfahrt:
Man erreicht Kriebstein auf verschiedenen Wegen. Eine Variante ist die B175. Nach Geringswalde einfach den Hinweisschildrn folgen.Über die A14 Abfahrt Döbeln-Nord. Von dort Richtung Waldheim. Von dort den Beschilderungen folgen. Über die A4 Abfahrt Hainichen. Von dort ebenfalls Richtung Waldheim und den Beschilderungen folgen.

Parkplätze:
Großer kostenpflichtiger Parkplatz am Ortseingang
Gebühr: 2 Euro
Kleiner kostenloser Parkplatz unterhalb der Burg

Es empfiehlt sich jedoch den großen Parplatz zu benutzen. Zum Einen ist der Parkplatz an der Burg recht klein, zum anderen ist es ein schöner Wanderweg vom großen Parkplatz zur Burg. Ebenso ist die Staumauer der Talsperre Kriebstein vom großen Parkplatz schnell zu erreichen.
Eintritt
Burghof frei zugänglich

Öffnungszeiten Burgmuseum:
12. Februar - 30. April
Di - So: 10.00 - 16.00 Uhr
Oktober - November:
Di - So: 10.00 - 16.00 Uhr
Mai - September
Di-Fr: 09.00 - 17.00 Uhr
Sa-So: 10.00 - 17.30 Uhr

Montags: Ruhetag

Eintrittspreise
Erwachsene: 2,50 Euro
Ermäßigte: 1,50 Euro

Kriebsteinzimmer:
Das Kriebsteinzimmer ist nur im Rahmen einer 30 minütigen Führung zu besichtigen.
Erwachsene: 1,50 Euro
Ermäßigte: 1,00 Euro

Burgführungen:
Auf Kriebstein werden auch Burgführungen und diverse Sonderführungen angeboten. Anmeldungen dafür unter:
Tel.: 034327/952-0
Gastronomie
Burggaststätte "Zum Hungerturm" und weitere Einkerhmöglichkeiten im Ort
Übernachtungsmöglichkeiten
Übernachtung in der Umgebung
weitere Infos

Die malerisch auf einem Felssporn über dem Zschopautal gelegene Burg Kriebstein gehört zu den besterhaltensten Burgen Sachsen´s. Den Kern dieser gotischen Burganlage bildet der gewaltiger 45 m hohe Wohnturm. Um diesen herum staffeln sich die übrigen Gebäude, so der Kapellenflügel, die gotische Halle, das sogenannte Hintere Schloss und das Küchenhaus. Vor diesem zusammengehörigen Komplex erstreckt sich der Burghof der durch den Wirtschaftsflügel, die nördliche Wehrmauer mit Hungerturm und dem Torturm begrenzt wird.

Die Burg verfügt über ein sehr interessant gestaltetes Museum in dem der Besucher bei einem Rundgang durch die Burgräume zurück in die Zeit des Mittelalters versetzt wird. Neben den Räumen des Wohnturms können das Schatzgewölbe, ein mit Malerein des 15. Jahrhunderts geschmückter Raum, die gotische Halle mit seinem schönen Gewölbe und die Burgkapelle besichtigt werden. Wobei die Kapelle der Burg mit ihren einzigartigen Wandmalerein ihres Gleichen sucht. Auch das sogenannte Kriebsteinzimmer, eine Spätgotische Bohlenstube ist von großer Bedeutung. Das aus dem ersten Drittel des 15. Jahrhunderts stammende Zimmer weißt sehr schöne Malereien auf und ist in seinem Erhaltungszustand ebenso wie die Kapelle als ein einzigartiges Zeugnis aus dieser Zeit zu bewerten. Neben schönen Einrichtungen verschiedener Stilepochen werden auf Kriebstein detailgetreue Modelle vieler verschiedener europäischer Burgen gezeigt.

Alles in Allen macht die Burg ihrem Ruf alle Ehre. Ein Besuch ist unbedingt zu empfehlen. Auch sollte unbedingt ein Abstecher hinunter zur Zschopau getätigt werden! Vom Wehr unterhalb der Burg hat man einen überwältigenden Blick auf die gesamte Burganlage. In der Nähe befindet sich die große Staumauer der Kriebsteintalsperre deren Besuch sich ebenfalls lohnt.

Weitere Informationen unter: www.burg-kriebstein.eu

Literatur
Gerhard Billig/Heinz Müller - Burgen - Zeugen sächsischer Geschichte. Neustadt/Aisch, 1998.
Dieter Walz - Burgentour - Sächsische Burgen an Mulde und Zschopau. Leipzig, 1992.
ADAC e.V. (Hrsg.) - Burgen in Deutschland. München, 2002.
Deutsche Burgenvereinigung e.V. (Hrsg.) - Perlen deutscher Burgen und Schlösser. Braubach, 1998.

Peter Petersen - Dendrochronologische Untersuchungen auf der Burg Kriebstein / Sachsen. In: Forschungen zu Burgen und Schlössern (1). München/Berlin, 1994.


Ansicht der Burg


Historie
Ansichten
Grundrißplan

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