Wappen von Emmendingen

Burg Landeck / Emmendingen - Baden-Württemberg

Grundriß

 

 

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Obere Burg

A          Palas (Ritterhaus) der oberen Burg mit Stützmauer; drei Stockwerke hohes Steinhaus aus der romanischen Zeit. In der Nordmauer im 1. und 2. Stockwerk zwei Kamine eingelassen. Im 1. Stockwerk vermittelt ein im Rundbogen geschlossenes Portal über eine Treppe den Eingang in das Ritterhaus. In das Kellergeschoss konnte vom Hof aus durch eine Bogentür eingefahren werden.

a            Ringmauer im Osten, oben Wehrgang, zwei Schlitzscharten in den Zinnen.

C          Zwinger und Hofanlage.

c          Diese Mauer umschloss mit der Ringmauer den vor dem Ritterhaus gelegenen Hof.

D          Hof südlich vor dem Ritterhaus (A).

E          Zwinger; im Süden erweitert, vermutlich standen hier die aus Holz aufgeführten Dienst- und Wirtschaftsgebäude (F).

G         Reste eines Tores.

g            Schmaler, künstlich vertiefter Graben, der die untere oder vordere Burg vom oberen Schloss trennte.

Untere Burg

B          Ritterhaus der unteren Burg. In späterer Zeit erbaut, vermutlich im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts. Zweistöckiges Steinhaus, 23 m lang, 8 m Breit, mit hohem Kellergeschoss, zwei große Kaminanlagen, Luftschächte zur Hofseite.

b            Doppelfenster in beiden Stockwerken von geradem, durch Blenden in Spitz- und Kleeblattform verschönertem Sturze abgedeckt. Obere  Fensteröffnungen nochmals von einem in Haustein erstellten Spitzbogen umrahmt, mit Profilierung: durch einfache Schrägen hergestellt.

K          Kapelle, an das Ritterhaus angebaut. Der rechteckige Chorbau (k) bildet einen Vorbau an der Südfront und ragte in den Zwinger hinein. Der Chor  war  von  einem  einfachen  Kreuzgewölbe überspannt, dessen Rippen auf  mit Masken und Figuren reich verzierten Konsolen ruhten. Konsolstein mit Rippenanfängen noch vorhanden. Das Kellergeschoss des Chors war durch drei in einer Nische gelegen Schießscharten erhellt und diente Verteidigungszwecken. Der Raum des Chors öffnete sich dem Schiff der Kapelle in spitzbogigem Triumphbogen, dessen Leibung, zweimal abgetreppt, an den Ecken einfach abgeschrägt ist. In der Nordwand der Kapelle romanische Rundbogenfenster.

T            Vermutlicher Standort des Turmes, der bei verschiedenen Verpfändungen erwähnt wird.

Y            Einsattelung, die die obere. Burg vom bewaldeten Berghang trennte.

 

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