Zum Zweck einer besseren
Grenzsicherung wurde die Landhege von der Stadt Rothenburg errichtet.
Sie hatte eine Gesamtlänge von zirka 60 Kilometer und besaß
drei Wälle und zwei Gräben. Der äußere Wall
trug ineinander verschlungene Hecken. Der mittlere Wall war als
Reitweg angelegt. Einer der beiden Gräben muss als Wassergraben
angelegt worden sein, da es einen Bericht aus dieser Zeit gibt,
wonach ein "Reuter" in den mit Wasser gefüllten
Hegegraben fiel und nicht mehr aus eigener Kraft herauskam. Von
den ehemaligen sieben Landtürmen, die als Tortürme der
Landhege von Rothenburg erbaut wurden, hat sich nur der Landturm
Lichtel erhalten.
SERVICE
GPS-Koordinaten
49° 24' 43.27"N, 10° 1' 46.22"E
Höhe: ca. 280 m ü. NN
Topographische Karte(n)
nicht verfügbar
Warnhinweise:
Privatbesitz!
Anfahrt mit dem PKW
Die Autobahn A7 über die Ausfahrt 108 verlassen und über
Rothenburg ob der Tauber und Oberrimbach in Richtung Rinderfeld
fahren. Fast auf der Hälfte des Weges zwischen Oberrimbach
und Rinderfeld sieht man links den Landturm.
Anfahrt mit Bus und Bahn
k.A.
Öffnungszeiten
Der Landturm liegt auf dem Gebiet eines Bauernhofes.
Für eine Innenbesichtigung kann der Schlüssel beim Bauernhof erfragt werden.
Eintritt
kostenlos
Gastronomie auf der Burg
ja
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeiten auf der Burg
keine
Zusatzinformation
für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer erreichbar.
Alle Angaben ohne Gewähr!
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