1261 |
Erste urkundliche Erwähnung eines Aldigen Theodoricus de Raten. |
1289 |
Erste Erwähnung als Castrum in einem Vertrag zwischen König Wenzel von Böhmen und dem Wettiner Friedrich Klemme. Auf welche der beiden Burgen, Altrathen oder Neurathen sich diese Erwähnungen genau beziehen, ist nicht eindeutig geklärt. |
1361 |
Eine durch Kaiser Karl IV. bestätigte Urkunde erwähnt zum ersten Mal zwei Burgen Die Burgen gehörten zu dieser Zeit den Böhmischen Herren von Michelsberg. |
1406 |
Hinko Berka von der Duba kauft die Burg aus deren Besitz. |
1428 |
Die Burg ist im Besitz von Friedrich von der Oelsnitz. DIeser geriet jedoch in Streit mit Berka von der Duba, der schleißlich in einer Fehde endete. |
1438 |
Albrecht Berka von der Duba eroberte Rathen. |
1439 |
Rathen ist wieder im Besitz von Friedrich von der Oelsnitz. Die mehrere Jahre andauernden Streitigkeiten enden schließlich mit dem Abschluss eines Sühnevertrages. |
1466 |
Hans von der Oelsnitz gehört die Herrschaft Rathen. Damit began die Zeit des Raubrittertums auf der Burg. |
1467 |
Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht von Sachsen belagerten das Raubritternest über ein Jahr lang. Dabei konnte Hans von der Oelsnitz fliehen. |
1469 |
Die Burg wird in Brand geschossen. |
1485 |
Rathen kommt bei der sächsischen Erbteilung an Herzog Albrecht von Sachsen. |
16.Jhdt. |
In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts beginnt der Zerfall der Burg. |
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Quellen: Gerhard Billig / Heinz Müller - Burgen, Zeugen sächsischer Geschichte, Neustadt a.d. Aisch, 1998. / Gemeindeverwaltung Lohmen (Hrsg.) - Felsenburg Neurathen, 1995.
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