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Reichsburg Tangermünde / Tangermünde - Sachsen-Anhalt |
| Anfahrt: Tangermünde liegt nordöstlich von Magdeburg, direkt am Zusammenfluß der Tanger in die Elbe, wenige Kilometer von Stendal entfernt. Die Stadt ist am besten über die B107 und die B188 zu erreichen. Die Burg liegt am nördlichen Ende der Altstadt. Parken: |
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| Burggelände frei zugänglich Burgmuseum: Vor der Burg befindet imältesten Wohnhaus der Stadt, der sogenannten Schlossfreiheit ein kleines Museum. Öffnungszeiten: April - Oktober, Di - So, 10.00 - 17.00 Uhr Bergfried: April - Oktober, Mo - Fr, 10.30, 11.00, 14.00, 14.30, 15.00 Uhr Sa- So wie Mo - Fr, zusätzlich noch 15.30 Uhr November - März Di - So 14.00 Uhr Burgführungen: Über das Tourismus-Büro können Stadt- und Burgführungen gebucht werden. Kontakt Tourismus-Büro: Tel.039322/22393 und 22394 |
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| Burgrestaurant und viele weitere restaurants in und um die Altstadt | |
| Burghotel und ebenfalls zahlreiche Hotels in der Altstadt | |
| Die Burg gehört mit einer Fläche von ca. 2,5 ha innerhalb des Burggrabens (mit Außenwällen 6 ha) zu den größten Backsteinburgen Norddeutschlands. Sie erhebt sich auf einem gewaltigen steinernen Unterbau über der Elbe und war einschließlich der Vorburg von einer durchschnittlich 10 m hohen Wehrmauer umgeben. Die Kernburg befindet sich im Westen der Anlage, erhalten sind im inneren Burghof die Kanzlei (Tanzhaus) aus dem 14.Jh und an der Elbfront die über 3 m hohen Keller des Palas. Die nördlich vom Palas gelegene Burgkapelle wurde im 30jährigen Krieg von den Schweden bis auf die Grundmauern zerstört. Daneben hat sich ebenfalls noch der Bergfried, der sogenannte Kapitelturm, erhalten. Ebenfalls sehenswert ist die Doppeltoranlage mit dem daran anschließenden Gefängnisturm. Neben der alten Reichsburg verfügt Tangermünde noch über weitere Sehenswürdigkeiten, die den Ruf Tangermündes als eine der bedeutensten Städte der Backsteingotik untermauern. Neben der eindrucksvollen Stadtmauer mit eindrucksvollen Toranlagen und Wiekhäusern sind dies vor allem die im 14.Jahrundert begonnene Pfarrkirche St. Stephan, die aus der Mitte des 13.Jahrhunderts stammende Nikolaikirche und das aus dem 15.Jahrhundert stammende spätgotische Rathaus. Daneben sind in der schön restaurierten Altstadt unzählige Fachwerkhäuser erhalten. Unweit von Tangermünde, auf der anderen Elbseite befindet sich das an der Straße der Romanik gelegene romanische Kloster Jerichow, eines der bedeutensten Zeugnise romanischer Backsteinarchitektur im Nordostdeutschen Raum.. |
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| Joachim Kohlmann - Die Reichsburg Tangermünde. Tangermünde, 1995 Sven Storbeck - Die "Wiederherstellung" des Gefängnisturmes auf der Burg Tangermünde von 1902/03 - Eine Untersuchung zu den oberen Abschlüssen spätmittelalterlicher Tortürme in der östlichen Altmark. In: Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt, 8. Halle, 1999. |
