Gesamtansicht vom Finnischen Meerbusen. Rondell, Blick in den Innenhof und die westliche Wehrmauer mit dem mittelalterlichen Tor (von links).
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KURZINFO
Die Tolsburg
liegt auf einer Landzunge direkt am Finnischen Meerbusen und sollte
als Schutz gegen Seeräuber dienen, die ihr Unwesen in diesem
Gebiet trieben. Der Erbauer Wolthus von Herse gab ihr den Namen
"Vredeborch" (Friedensburg), doch sie brachte keinen
Frieden. Seine Reformen entfachten eine Opposition im Orden und
Herse wurde getötet. Sein Nachfolger Bernd von der Borch
gab ihr den Namen "Tolesborch", nach dem estnischen
Namen des betreffenden Küstengebietes.
Die Burg liegt auf einen schmalen Landzunge an der Meeresküste
und bildet ein längliches
Viereck. Zum Schutz gegen die Landseite hin wurden drei flankierende
Türme
angelegt. An der Küste stand ein großes Rondell. Der östliche
Teil der Burg wurde erst nach Herse angelegt. Der Burghof war
sehr schmal und für die Kanonen und Hakenbüchsen bestimmt.
An der Nordseite des Hofes lagen zwei Räume für die
Besatzung. An der südlichen Seite befinden sich Schießscharten,
die durch Holzgebäude geschützt wurden. Später
wurde der östliche Teil der Burg errichtet, um größere
Besatzungen unterbringen zu können. Eine Wallanlage und Halsgraben
trennten die Burg vom Land ab. Vor die Burg gebaute
Häuser dienten als
zusätzlicher Schutz.
SERVICE
GPS-Koordinaten
59°32'4.97"N 26°28'7.44"E
Höhe: ca. 5m ü. NN
Topographische Karte(n)
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Warnhinweise:
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Anfahrt mit dem PKW
Die Burg liegt nördlich von Wesenberg (Rakvere) an dem Finnischen
Meerbusen. Strasse 1 Ausfahrt "Kunda" auf die 20. Vor
Kunda nach links nach Toolse abbiegen. Dann dem Hinweisschild zur
Burg folgen. Kostenloser Parkplatz kurz vor der Burg.
Anfahrt mit Bus und Bahn
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Öffnungszeiten
ohne Beschränkung
Eintritt
kostenlos
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeiten auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
Boote zum klettern und spielen.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht möglich
Weiterführende Information
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Weiterführende Literatur
Karl von Löwis of Menar - Burgenlexikon für Alt-Livland. Nachdruck.
Riga, 1922.
Armin Tuulse - Die Burgen des Deutschen Ritterordens in Lettland
und Estland. Wolfenbüttel, 2008.
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