Ansicht
des Schlosses mit Torturm
im Vordergrund von der Zugangsseite.
(800 x 533 Pixel)
KURZINFO
Bis 1945 stand hier
eine der prächtigsten und wehrhaftesten Wasserschlösser
Unterfrankens. Nach dem ein amerikanischer Offizier bei Händeln
ums Leben kam, stecken die aufgebrachten Amerikaner das Schloss
in Brand. Zahlreiche aus Würzburg ausgelagerten Kunstschätze
und wichtige Hanschriften gingen für immer verloren.
Der Zugang zum Schloss wird durch einen Torturm in Hufeisenform
geschützt. Die Löcher für die Kettenglieder der
ehemaligen Zugbrücke sind noch am Torturm erkennbar. Die
Zugbrücke wurde im 18. Jahrhundert durch eine steinerne Brücke
ersetzt. Neben dem Torturm wurde noch sieben weitere Türme
entlang der Ringmauer gebaut. Diese haben alle einen runden Grundriss.
An der Ringmauer lassen sich außerdem noch zwei Aborterker
erkennen. Die Schlossgebäude sind um einen quadratischen
Innenhof gruppiert. Der Zugang zum Innenhof erfolgt durch eine
Doppeltoranlage.
SERVICE
GPS-Koordinaten
49°38'22.95"N, 10°12'13.06"E
Höhe: ca. 255 m über NN
Topographische Karte(n)
nicht verfügbar
Warnhinweise:
Wegen akuter Einsturzgefahr ist das Betreten
der Anlage strengstens verboten!
Anfahrt
mit dem PKW
Von der A7 Würzburg-Rothenburg ob der Tauber die Ausfahrt 104
(Marktbreit) nehmen. Durch Marktbreit hindurch in Richtung Seinsheim
fahren. In Iffigheim nach Wässerndorf abbiegen. Die Ruine liegt
mitten im Ort.
Anfahrt mit Bus und Bahn
k.A.
Öffnungszeiten
Das Schloss ist Privatbesitz und nicht zugänglich. Die Anlage
kann gegebenenfalls zum Tag des offenen Denkmals im Rahmen einer
Führung besucht werden. .
Eintritt
-
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeiten auf der Burg
keine
Zusatzinformation
für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer erreichbar.
Weiterführende Information
-
Weiterführende
Literatur
Ursula Pfistermeister - Wehrhaftes Franken,
Band 2: um Würzburg. Regensburg, 2001.
Anton Rahrbach, Jörg Schöffl, Otto Schramm - Schlösser
und Burgen in Unterfranken. Nürnberg, 2002.
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