Seit 1016 |
besaß das Bistum Bamberg in Ostheim ein Königsgut, welche die Siedlung "Tetzelenheim" gehörte. |
1239 u. 1260 |
verpfändete Bamberg den Besitz an Gf. Reinhard I. v. Hanau. |
1262 u. 1277 |
baute Gf. Reinhard I. v. Hanau an einer Kreuzung zweier Straßen und einem Nidderübergang eine Burg, man vermutet das hier schon eine ältere Anlage stand. Der Name der Burg "Wunnecken" ging auf den Ort nieder. |
1288 |
erhielt der Ort Stadtrechte. |
Vor 1255 bis 1328 |
nannten sich eine Adelsfamilie nach "Wunnecken". Die Burg war mit Burgmannen besetzt und war Wohnsitz der Gf. v. Hanau bis zur Verlegung der Residenz nach Hanau (1436). |
Anfang 17.Jh. |
wurde die Burg erweitert und schloßartig ausgebaut. |
1635 |
(30j. Krieg) wurde die Burg durch kaiserliche Truppen zerstört. |
1646 |
durch schwedische Truppen. Die Trümmer der Ruine wurden später zur Steingewinnung abgetragen. |
Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterlische Burgen in Hessen. Gudensberg, 2000 |