Wappen von Penig
Burg Zinnberg / Penig, OT Thierbach-Zinnberg - Sachsen
Infoseite


Parkmöglichkeiten
Anfahrt: Zinnberg befindet sich ca. 3 km südlich von der Stadt Penig am Ostufer der Zwickauer Mulde. Penig selbst liegt an der B 95 zwischen Leipzig und Chemnitz. Man benutzt die A 4 bis zur Abfahrt Chemnitz-Nord und fährt auf der B 95 Richtung Leipzig. Nach 15 km, ca 1 km vor dem Ortseingang von Penig, biegt man links nach Tauscha ab, durchfährt diesen Ort und gelangt nach ca. 3 km nach Zinnberg. Etwa 0,5 km nach Ortseingang befindet sich in westlicher Randlage der Ortsbebauung in einem Waldstück auf dem östlichen Hochufer der Zwickauer Mulde die Burgruine.
Eintritt

Besichtigung: frei zugänglich.

Gastronomie
Eine Gaststätte befindet sich in der unteren (nördlichen) Ortslage an der Zwickauer Mulde.
Übernachtungsmöglichkeiten
Übernachtung auf der Burg nicht möglich
Weitere Infos
Die Burg Zinnberg ist eine Höhenburg in Spornlage, deren Anfänge historisch nicht fassbar sind. Eine direkte schriftliche Erwähnung fehlt. Als gesichert gilt ein Herrensitz in Zinnberg ab 1267 bis in das 14. Jahrhundert hinein, der mit dem Ruinenstandort zwingend identifiziert werden muss. Eine wissenschaftliche archäologische Grabung fand bisher nicht statt. Die bisher gewonnenen Lesefunde untermauern aber das Vorhandensein der Burg im 13. und 14. Jahrhundert. Wahrscheinlich ist, dass die Burg Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut wurde und ab der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts zunehmend verfiel. Überkommene, jedoch unterschiedlich erhaltene bauliche Reste sind der südlich vorgelagerte Burggraben, Teile der Ringmauer der Kernburg sowie der Bergfried. Der Kernburgbereich mit in Bruchstein gesetzter Ringmauer hat die Maße 17x50 m. Nördlich davor befindet sich ein vermutlich ehemals geringer befestigtes Plateau, von dem aus auch der Eingang zur Kernburg zu vermuten ist. Der Bergfried, unmittelbar hinter dem Ringmauerabschnitt der vermeintlichen Angriffsseite, ist als Stumpf noch vorhanden.
Die Burg Zinnberg muss als nachkoloniale Gründung der Burggrafen von Altenburg mit administrativer Funktion im burggräflichen Herrschaftskomplex Rochsburg/Zinnberg gelten. Um 1327/28 gelangte sie über Erbgang an die Burggrafen von Leisnig, deren Interesse an Zinnberg sich wohl zunehmend erschöpfte.
Literatur
André Thieme - Die Burggrafschaft Altenburg. Leipzig, 2001.
Ingolf Gräßler/André Thieme - Die Burgen Drachenfels und Zinnberg und die Entstehung von Penig. In: Burgenforschung aus Sachsen 15/16. Langenweißbach, 2003.
Volkmar Geupel - Die geschützten Bodendenkmale im Bezirk Karl-Marx-Stadt. Dresden, 1983.


Ansicht der Wasserkunst


Historie
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Grundrißplan

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